Die γ-Neuromodulation hat sich als vielversprechende Strategie zur Behandlung neurologischer und psychiatrischer Störungen herauskristallisiert, insbesondere bei der Regulierung exekutiver und kognitiver Funktionen. Diese Übersichtsarbeit untersucht die neuesten Neuromodulationstechniken mit Fokus auf die wichtige Rolle der γ-Oszillationen bei verschiedenen Hirnerkrankungen. Die direkte γ-Neuromodulation induziert γ-Frequenz-Oszillationen, um gestörte Gehirnnetzwerke zu synchronisieren, während indirekte Methoden γ-Oszillationen durch Modulation der kortikalen Erregbarkeit beeinflussen. Wir untersuchen, wie die Überwachung dynamischer Merkmale von γ-Oszillationen eine detaillierte Bewertung der Wirksamkeit der Neuromodulation ermöglicht. Durch das Anvisieren von γ-oszillatorischen Mustern und die Wiederherstellung einer gesunden Kreuzfrequenzkopplung können Interventionen kognitive und Verhaltenssymptome lindern, die mit gestörter Kommunikation verbunden sind. Diese Übersichtsarbeit befasst sich mit klinischen Anwendungen der γ-Neuromodulation, einschließlich der Verbesserung der kognitiven Funktion durch 40-Hz-multisensorische Stimulation bei Alzheimer, der Verbesserung der motorischen Funktion bei Parkinson, der Kontrolle von Anfällen bei Epilepsie und der Modulation emotionaler Dysfunktionen bei Depressionen. Darüber hinaus zielen diese Neuromodulationsstrategien darauf ab, das Erregungs-Hemmungs-Gleichgewicht zu regulieren und die γ-Synchronität bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen wiederherzustellen. Die Übersichtsarbeit hebt das Potenzial der γ-Oszillationen als Biomarker hervor, um die regenerativen Ergebnisse in klinischen Anwendungen der Neuromodulation zu verbessern. Zukünftige Studien könnten sich auf die Integration multimodaler personalisierter Protokolle, KI-gesteuerte Frameworks zur neuronalen Dekodierung und globale multizentrische Kooperationen konzentrieren, um präzise Behandlungen für verschiedene Störungen zu standardisieren und zu skalieren.