Auswirkungen der Zielrichtung auf den Thrombozytenaktivierungsfaktor und seinen Rezeptor bei der Krebstherapie

Kimya Qaderi ,  

Arvin Shahmoradi ,  

Anita Thyagarajan ,  

Ravi P. Sahu ,  

Abstract

Der lipidvermittelte Thrombozytenaktivierungsfaktor (PAF) und sein Rezeptor (PAFR)-Signalweg spielen eine entscheidende Rolle in einer Vielzahl physiologischer und pathophysiologischer Zustände, einschließlich Krebswachstum und Metastasierung. Die Fähigkeit von PAFR, mit anderen onkogenen Signalwegen zu interagieren, macht ihn zu einem vielversprechenden Ziel für die Krebstherapie. Darüber hinaus wurden zahlreiche natürliche und synthetische Verbindungen mit unterschiedlichen pharmakologischen Wirkungen wie entzündungshemmenden und antitumoralen Effekten auf ihr Potenzial als PAF- und PAFR-Antagonisten untersucht. In diesem Review liefern wir umfassende Evidenz zum PAF/PAFR-Signalweg und heben die Wirksamkeit verschiedener Klassen von PAF- und PAFR-Inhibitoren und -Antagonisten in mehreren Krebsmodellen hervor. Insbesondere werden auch die synergistischen Effekte von PAF- und PAFR-Antagonisten zur Steigerung der Wirksamkeit von Chemotherapie und Strahlentherapie in mehreren experimentellen Krebsmodellen diskutiert. Insgesamt zeigt die Literaturübersicht, dass das Targeting der PAF/PAFR-Achse einen vielversprechenden Ansatz für die Krebstherapie darstellt und Synergien mit Chemotherapie und Strahlentherapie entfaltet.

Keywords

Thrombozytenaktivierungsfaktor (PAF);Thrombozytenaktivierungsfaktor-Rezeptor (PAFR);Antagonisten;Inhibitoren;Krebs;Zell-Signalwege;Strahlentherapie;Chemotherapie

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